Fotoausrüstung auf dem Jakobsweg
Ich bin zurzeit dabei zu planen was alles mit muss. Ab und zu werde ich diesbezüglich meine Packliste hier veröffentlichen. Hier zu Beginn die Kamera Ausrüstung.
Fangen wir mit der Fototasche an. Ich werde von Ortlieb den Aqua Zoom mitnehmen. Diese Tasche ist zum einen Wasser und Staubdicht und zum anderen kann sie aufgrund der vielen Ösen beliebig am Rucksack oder irgendwo am Körper befestigt werden. Ich werde sie an der Seite vom Rucksack festmachen, dann komme ich auch an das gute Stück ohne den Rucksack abzusetzen. Der Trick kommt aus einem Trecking Buch.
Dann kommt die DSLR mit meinem Reise Objektive dem Tamron 28-75mm 2,8f mit. Das sollte für die meisten Fotosituationen vollkommen ausreichen.
Dazu werde ich wohl auf einen Imagetank verzichten und einfach auf mehrere kleinere Speicherkarten vertrauen. Ordentlich verpackt traue ich den karten mehr als einem elektrischen Gerät was auch noch aufgeladen werden muss. Ich denke an 4×2GB Karten.
Als Stromversorgung kommt auf jeden Fall ein Ersatzakku mit. Daneben natürlich das Ladegerät für alle Fälle.
Da ich nicht sonderlich von so genannten Reisezooms (YY-XXXmm) halte ist noch die Frage ob ein echtes Tele mit muss. Persönlich würde ich sagen ja auf jeden Fall. Die Tatsache dass dann von meinen angepeilten 13kg reines Gepäck alleine gute 2kg auf das Foto Equipment entfallen schrecken ab. Da bin ich mit mir noch nicht im reinen. Ich fürchte aber es wird mitkommen.
Passend hierfür gibt es noch einen Monopod den ich Gedenke auch gleich als Wanderstab zu gebrauchen. Zur Zeit habe ich hier einen der Firma Tamron.
Das nächste Gimmick was eventuell mitkommen kann, wenn ich rein zufällig im Lotto gewinne, oder es innen Kopp bekomme, ein GPS Tracker. Mit diesen kleinen Wunderwerken kann man theoretisch die EXIF Eigenschaften um die GPS Koordinaten des Bildes ergänzen, so das man seine Reiseroute z.B. über Google Earth verfolgen und sehen kann wo welches Bild entstanden ist. Hier tendiere ich wenn zu dem Sony Tracker. Er funktioniert mit normalen Batterien und hat einen ausreichend großen Speicher.

Hallo,
ich weiß nicht warum Du eine so große Fotoausrüstung mit nehmen willst. Deshalb frage Dich selbst, warum Du den Jakobsweg gehen willst! Darauf stelle Deine Fotoausrüstung zusammen. Wenn Du in Herbergen übernachtest, dann bist Du mit bis zu 100 anderen Pilgern in einem Raum. Mir ist auf meiner Pilgerreise fast nichts abhanden gekommen. 2003 war ich von München bis Santiago unterwegs und meine Fotoausrüstung bestand aus einer Canon Ixus V. Das hat für Erinnerungsfotos gereicht. Da ich wieder gehen will und auch andere Langstrecken habe ich mir inzwischen eine Lumix DCM-FZ18 gekauft. Die wiegt nur 500 g und bietet eine ausreichende Qualität und 28 bis 500 mm sollten auch reichen. Weiters besitze ich Leki-Stöcke mit einem eingebauten Stativkopf. Als GPS-Tracker verwende ich ein Pretec BT GPS (gibt es leider nicht mehr) zusammen mit einem PDA. Alternativ überlege ich mir den Wintec WBT 201 Bluetooth GPS Datenlogger zu kaufen. Wobei ich die Daten mit meinem PDA speichern kann falls die 130.000 Datenpunkte für die Reise nicht ausreichen. Das wichtigst zum Schluss: Ich wiege alles ab und packe 2 bis 3mal den Rucksack zur Probe und stelle mich auf die Waage. Bei meiner ersten Tour hatte ich am Anfang 16 kg, wobei ich mit kaltem Wetter gerechnet habe und auch für Übernachten im Freien ausgerüstet war. Unterwegs habe immer wieder abgespeckt. Doch ich kenne Pilger die kommen mit unter 10 kg aus.
Moin,
von München los. Das ist wirklich mal eine Strecke. Wie lange warst du denn da unterwegs? Lust auf mehr Langstrecke hätte ich schon, aber zeitlich paßt es einfach nicht. Der Monat Urlaub nächstes Jahr war schon haarig.
Warum die große Fotoausrüstung. Ein großer Teil des Warums liegen beim fotografieren. Die Ixus reicht wirklich für Schnappschüsse, keine Frage und deine Panasonic Superzoom ist ebenfalls eine Klasse Kiste. Aber bis jetzt hat mich noch keine Superzoom wirklich von der Bildleistung und der übrigen Ausstattung her überzeugt. Daher komme ich wohl um das Kilo Kamera nicht drum herum.
Die Sicherheit, habe ich auch schon drüber nachgedacht. Denke werde mir ein „Daypack“ packen wo alles Wichtige drin ist und dieses ständig am Mann haben. Habe aber uach noch nicht wirklich von größeren Diebstählen auf dem Weg gehört oder gelesen. In den Städten ist es halt das normale Niveau.
Die Stöcke und die GPS Tracker gucke ich mir noch mal an. Wobei ich eigentlich keinen PDA mitnehmen wollte. Tue mich schon schwer ein Handy einzupacken…
Ich habe gute Erfahrung auf längeren Touren bei einem Gewicht von 12-15kg gemacht. Damit komme ich gut zurande. Bis jetzt war das Gepäck aber eher auf Übernachtungen und Wetterschutz ausgelegt. Nicht auf richtiges „Backpacken“ also mal gucken was ich noch alles in meinen Koffer packe
Nimm lieber zu wenig mit! Der Weg besteht (für die meisten) dann doch eher im Gehen und nicht im Fotografieren!! Natürlich muss jeder seine Prioritäten selber legen, aber ich empfehle dir ganz dringend unter 12 Kilo zu bleiben. Immerhin kommt auch noch Wasser dazu!
Hallo,
auch ich plane den Jakobsweg im Sommer mit Fotoausrüstung zu gehen. Die „Ausrüstung“ besteht dabei aus einer Minolta x300s aus Plastik und einem Minolta 50 mm f1.4. + 4 Filmen. Die werde ich dann alle nase lang nach Hause schicken. Ich werde ab Le Puy laufen. Meine Gepäckobergrenze (Rucksack) hab ich mir auf 8kg gestzt. Es gibt diverse leichtbau Rucksäcke, Isomatten, Zelte und Schlafsäcke genau für diesen Zweck (siehe: Northface Skareb 55, McKinlex x-treme 600 etc pp.). Was anderes kommt mir nicht in die Tüte. =)